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Written by Stefan
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Friday, 04 August 2006 |
Digitalisierungsprozess der DJ-Kultur zeigt sich so hermetisch träge wie die
Überlebensdauer des Vinyl selbst und wird nach dieser Rechnung (erste Schallplatte
auf Polyvinylchlorid, 1948) wohl noch ungefähr 50 Jahre dauern. Dazwischen
stehen die Entwickler von Software die versuchen Werkzeuge zu entwickeln die
"funktionieren" um den Prozess zu unterstützen der in den kommenden 50 Jahren
sein Ende findet und im digitalen Zeitraum von DJ-Kultur mündet (für
Fortschrittspotentionsgläubige: 25 Jahre).
Die 3 Jungs, Karim Morsy, Christoph Teschner und Federico Tessmann von algoriddim.net, arbeiten an djay, einem Prozessteil. Einer
Software die zwar nicht haptisch simulieren kann was ein Turntable hergiebt, aber
visuell und im virtuellen Handling auch eine Mixing-Erfahrung erzeugt.

Das Tool verfügt über 2 visuell dargestellte Turntables, welche mit den Dateiformaten
mp3, aiff, wav, aac, caf via drag&drop bespielt werden können. Der Tonarm
bestimmt dabei die Postion des Abspielzeigers. Jeder Turntable verfügt über einen
4-Band EQ, Pitch und Tempo-Regler. Dazwischen befindet sich ein Crossfader mit
Auto-Fade und "zurMitte"-Taster. Desweiteren findet sich ein BPM-Tap, ein Cue-Point
Setzer sowie einige Automationen für den Mix. Ein Record-Button zum Aufnehmen
der Mixe, eine Pre-Cueing Funktion zum Vorhören (Multi-Channel Soundkarte
vonnöten), AudioUnit-Effekte und ein paar Einstellunsdialoge (Crossfader Kurven)
runden die Software ab.
Ich werde djay nicht zum Mixen brauchen, aber zum Jammen mit dem eigenen
Soundsilo. "Record, eigene Samples rein, herumspielen = ein paar neue Sounds".
djay 1.1.1 ist Freeware für Mac OS X und Universal Binary.
http://www.algoriddim.net/ |
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Written by Johannes
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Thursday, 23 March 2006 |
Beim 00DJ handelt es sich um einen im Aktenkofferformat angelegten Rechner der in seinem Inneren ein komplettes DJ- Set verbergen soll; u.a. ausgerüstet mit folgenden Features: die 14.1’’ Touchscreen, 1,7 Ghz Intel Centrino Prozessor, 2 x 100 GB Festplatten, USB 2.0 (wobei alle Anschlüsse nur erreichbar durch das Öffnen des Koffers sind), biometrische Sicherheit durch berühren der Schaltfläche mit dem Finger, Soundkarte in Studioqualität (8 x RCA Analog Output, 8 x 24 bit D/A Converter), und das alles in diesem schicken Köfferchen. Was ausgespart wurde ist ein CD-Player, Ethernnetanschluss und WiFi. Die Entwickler weisen darauf hin, dass "aus dem Laptop sämtliche verzichtbaren Windows-Komponenten zugunsten grösstmöglicher Benutzerfreundlichkeit und optimaler Leistung entfernt wurden". Als Hacken an der Sache gestaltet sich wohl der Preis von £2373.84 bzw. 3426.30 Euro. Welches Programm für den Live-Einsatz vorinstalliert ist, laut den Entwicklern keines. Im Laufe des Jahres soll auch eine Mac Version inklusive Firewireanschluss erhältlich sein.
http://www.pcdjhardware.com/oodj1.asp |
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